12.10.2026 – 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr (2 Nettozeitstunde)
Mit dem CO₂-Kostenaufteilungsgesetz (CO₂KostAufG) wurde die Verteilung der CO₂-Kosten neu geregelt: Die vollständige Umlage auf den Mieter ist nicht mehr zulässig, vielmehr greift ein gesetzliches Stufenmodell abhängig vom energetischen Zustand des Gebäudes. Das Seminar zeigt, wie die CO₂-Kosten rechtssicher in die Heiz- und Betriebskostenabrechnung integriert und typische Fehlerquellen vermieden werden.
12.10.2026 – 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr (2 Nettozeitstunde)
Mit dem CO₂-Kostenaufteilungsgesetz (CO₂KostAufG) wurde die Verteilung der CO₂-Kosten neu geregelt: Die vollständige Umlage auf den Mieter ist nicht mehr zulässig, vielmehr greift ein gesetzliches Stufenmodell abhängig vom energetischen Zustand des Gebäudes. Das Seminar zeigt, wie die CO₂-Kosten rechtssicher in die Heiz- und Betriebskostenabrechnung integriert und typische Fehlerquellen vermieden werden.
Seminarbeschreibung
Die Aufteilung der CO₂-Kosten gehört inzwischen zu den zentralen Themen der Mietverwaltung. Mit dem CO₂KostAufG wurde ein verbindliches 10-Stufen-Modell eingeführt, das die Kostenverteilung zwischen Vermieter und Mieter abhängig vom CO₂-Ausstoß des Gebäudes regelt. Je schlechter die energetische Qualität, desto höher der vom Vermieter zu tragende Anteil.
Für Verwalterinnen und Verwalter bedeutet dies eine erhebliche Ausweitung der Prüf- und Abrechnungspflichten. Neben den klassischen Anforderungen der Heizkostenabrechnung sind zusätzliche Berechnungsschritte erforderlich. Fehler bei der Einordnung in das Stufenmodell oder bei der Integration in die Abrechnung können zu formellen und materiellen Einwendungen führen und Haftungsrisiken begründen.
In der Praxis stellen sich insbesondere folgende Fragen:
- Welche Daten sind für die Berechnung zwingend erforderlich?
- Wie erfolgt die korrekte Einordnung des Gebäudes in das Stufenmodell?
- Wie wird die CO₂-Kostenaufteilung transparent und nachvollziehbar in die Heiz- und Betriebskostenabrechnung integriert?
- Welche Besonderheiten gelten bei Wohnungseigentumsanlagen oder gemischter Nutzung?
- Wie ist mit unvollständigen oder fehlerhaften Angaben von Messdienstleistern umzugehen?
Wirtschaftsjuristin Laura Eckert-Rinallo erläutert in diesem Seminar die gesetzlichen Grundlagen strukturiert und praxisnah. Anhand typischer Konstellationen aus der Mietverwaltung werden Berechnungssystematik, Schnittstellen zu Messdienstleistern sowie haftungsrelevante Aspekte dargestellt. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit dem CO₂KostAufG zu schaffen und eine rechtlich saubere sowie praktikable Umsetzung im Verwaltungsalltag zu gewährleisten.
Es werden unter anderem folgende Themen und Fragestellungen behandelt:
- Rechtlicher Rahmen und Zielsetzung des CO₂-Kostenaufteilungsgesetzes
- Das 10-Stufen-Modell: Systematik, Berechnungsgrundlagen und praktische Anwendung
- Erforderliche Daten und Schnittstellen zu Messdienstleistern
- Einbindung der CO₂-Kostenaufteilung in die Heiz- und Betriebskostenabrechnung
- Besonderheiten bei Wohnungseigentumsanlagen und gemischten Nutzungen
- Rechtsfolgen fehlerhafter oder unvollständiger Verteilung
- Praxisfälle, typische Fehlerquellen und konkrete Handlungsempfehlungen
Nach der Teilnahme kennen Sie die rechtlichen Grundlagen des CO₂KostAufG strukturiert und praxisnah und wenden das 10-Stufen-Modell sicher an. Sie wissen, welche Daten für die korrekte Berechnung erforderlich sind, wie mit Datenlücken rechtssicher umzugehen ist und wie die CO₂-Kosten transparent in die Heiz- und Betriebskostenabrechnung integriert werden. Dadurch erkennen Sie typische Fehlerquellen frühzeitig und vermeiden Abrechnungs- und Haftungsrisiken im Verwaltungsalltag.
Referent:
Laura Eckert-Rinallo
Master of Arts in Real Estate, Immobilienprofi und langjährige Dozentin in der Immobilienwirtschaft
Preis: 149,00 € zzgl. Mehrwertsteuer
Teilnehmerkreis:
Wohnimmobilienverwalter: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die mit der Mietverwaltung betraut sind
Weiterbildungspflicht:
Für Verwalter und Verwalterinnen erteilen wir über die Teilnahme eine qualifizierte Bescheinigung als Weiterbildungsnachweis über 2 Nettozeitstunden nach §§ 34c GewO, 15b MaBV.
Buchung
Technische Hinweise
Für die Teilnahme ist lediglich ein Computer, Zugang zum Internet und ein Telefon bzw. die Audiofunktion an dem Computer erforderlich. Das Seminar findet mittels zoom statt. Die Teilnehmer erhalten rechtzeitig vor dem Seminar (in der Regel am Vortag) eine Einladungs-Email mit den Zugangsdaten zum Seminar („Meeting“) mit Hinweisen zum technischen Ablauf an die angegebene E-Mail-Adresse.
Weitere Seminare
17.03.2026
149,00 €
exkl. MwSt.
