10.02.2026 – 14.00 Uhr bis 15:30 Uhr (1,5 Nettozeitstunden).
Wenn das Verhalten einzelner Eigentümer das Zusammenleben nachhaltig stört, steht die Gemeinschaft vor schwierigen Entscheidungen. Dieses Seminar erläutert, unter welchen Voraussetzungen eine Wohnungsentziehung möglich ist und welche Schritte dabei zwingend zu beachten sind. Im Fokus steht die rechtssichere und professionelle Rolle der Verwaltung.
10.02.2026 – 14.00 Uhr bis 15:30 Uhr (1,5 Nettozeitstunden).
Wenn das Verhalten einzelner Eigentümer das Zusammenleben nachhaltig stört, steht die Gemeinschaft vor schwierigen Entscheidungen. Dieses Seminar erläutert, unter welchen Voraussetzungen eine Wohnungsentziehung möglich ist und welche Schritte dabei zwingend zu beachten sind. Im Fokus steht die rechtssichere und professionelle Rolle der Verwaltung.
Seminarbeschreibung
Die Verwaltung befindet sich bei Konflikten innerhalb der Eigentümergemeinschaft häufig in einer besonders anspruchsvollen Position. Einerseits wird von ihr erwartet, ordnend und vermittelnd einzugreifen, andererseits muss sie gegenüber allen Eigentümern neutral bleiben und darf sich nicht angreifbar machen. Gerade bei dauerhaft störendem Verhalten einzelner Eigentümer stellt sich die Frage, wie weit die Handlungsmöglichkeiten der Gemeinschaft reichen – und ab wann eine Wohnungsentziehung nach § 17 WEG ernsthaft in Betracht gezogen werden kann.
Dieses Online-Seminar beleuchtet praxisnah und unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung, welche Verhaltensweisen eine Wohnungsentziehung rechtfertigen können, welche formalen Voraussetzungen zwingend einzuhalten sind und welche milderen Maßnahmen vorab zu prüfen sind. Gleichzeitig wird aufgezeigt, welche konkreten Aufgaben und Pflichten die Verwaltung in den einzelnen Phasen des Verfahrens treffen. Dabei wird deutlich, dass die Wohnungsentziehung stets das letzte Mittel darstellt. Umso wichtiger ist es, dass Verwalterinnen und Verwalter den gesamten Entscheidungs- und Verfahrensprozess rechtssicher begleiten, sorgfältig dokumentieren und gegenüber Eigentümern sowie Beirat transparent kommunizieren.
Wir behandeln und beantworten vor allem folgende Themen und Fragen:
I. Rechte und Pflichten der Eigentümer
- Nutzung des Sondereigentums und deren Grenzen
- Abgrenzung zwischen Störungen im Sondereigentum und im gemeinschaftlichen Eigentum
- Ansprüche der Eigentümer gegenüber der Verwaltung
II. Maßnahmen bei Störungen
- Zuständigkeit der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer
- Mildere Mittel vor der Wohnungsentziehung (z. B. Unterlassungs- oder Zahlungsklagen)
- Mediation als mögliche Alternative
- Erforderliche Beschlussfassungen
III. Das Wohnungsentziehungsverfahren (§ 17 WEG)
- Voraussetzungen und Fallbeispiele aus der Rechtsprechung
- Notwendige Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft
- Ablauf des gerichtlichen Verfahrens und zeitlicher Rahmen
- Konkrete Aufgaben und Pflichten der Verwaltung
Referent:
Cathrin Fuhrländer
Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, ausschließlich tätig im Immobilienrecht. Langjährige Fachreferentin, Fachbuchautorin und erfahrene Begleiterin von WEG-Verwaltern im Umgang mit komplexen Verwalterbefugnissen
Preis: 149,00 € zzgl. Mehrwertsteuer
Teilnehmerkreis:
WEG-Verwalter und Verwalterinnen sowie Mitarbeitende, die mit der Übernahme und laufenden Verwaltung von Gemeinschaften betraut sind
Weiterbildungspflicht:
Verwaltern und Verwalterinnen wird über die Teilnahme eine qualifizierte Bescheinigung als Weiterbildungsnachweis über 1,5 Nettozeitstunden nach §§ 34c GewO, 15b MaBV erteilt.
Buchung
Technische Hinweise
Für die Teilnahme ist lediglich ein Computer, Zugang zum Internet und ein Telefon bzw. die Audiofunktion an dem Computer erforderlich. Das Seminar findet mittels zoom statt. Die Teilnehmer erhalten rechtzeitig vor dem Seminar (in der Regel am Vortag) eine Einladungs-Email mit den Zugangsdaten zum Seminar („Meeting“) mit Hinweisen zum technischen Ablauf an die angegebene E-Mail-Adresse.
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