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Auskunftsansprüche und Informationsrechte in der WEG

Auskunftsansprüche und Informationsrechte in der WEG

199,00 

14.05.2024 – 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr (2 Nettozeitstunden).

Wohnungseigentümer konfrontieren WEG-Verwalter immer wieder mit Forderungen: Sie möchten Auskünften erteilt haben, Informationen bekommen oder Einsicht in Verwaltungsunterlagen nehmen. WEG-Richter Barry Sankol erklärt mit vielen Beispielsfällen, was Verwalter und Rechtsanwälte zu Anfragen dieser Art wissen müssen.

Beschreibung

Wohnungseigentümer wenden sich vielfach an „ihre“ Verwaltung. Sie begehren Auskunft und Information zu laufenden Themen: Ist der Beschluss der Eigentümerversammlung schon umgesetzt? Wie ist der Stand der Sanierungsmaßnahme? Welche Abrechnungsunterlagen gibt es für das vergangene Jahr? Wieso wird keine „Eigentümerliste“ per E-Mail verschickt? Diesen und weiteren Anfragen der Eigentümer muss man als WEG-Verwaltung rechtskundig und -sicher zu begegnen. Dabei müssen Sie vermehrt auch datenschutzrechtliche Anforderungen mit in den Blick nehmen.

Das Online-Seminar zeigt Ihnen die rechtlichen Voraussetzungen für Auskunfts- und Informationsansprüche von Wohnungseigentümern gegenüber der Gemeinschaft. Wir gehen dabei verständlich und praxisnah auf die daraus folgenden Handlungspflichten der WEG-Verwaltung ein. Anhand von Beispielen aus dem prallen Leben und unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung verschafft Ihnen das Seminar einen Überblick – über das bestehende System der Informationsrechte und ihre souveräne Handhabung seitens der Verwaltung.

Insbesondere werden folgende Themen behandelt und Fragestellungen beantwortet:

  • Darstellung der gesetzlichen Grundlagen im WEG, BGB und anderen relevanten Gesetzen
  • Anspruch auf Einsichtnahme in Verwaltungsunterlagen
    • Anspruchsinhaber (Gläubiger), Anspruchsgegner (Schuldner)
    • Worauf bezieht sich der Anspruch vom Umfang her?
    • Wann ist der Anspruch fällig?
    • Wo ist der Anspruch zu erfüllen?
    • Kopien, E-Mail, IT-System – wie ist der Anspruch zu erfüllen?
    • Recht auf Begleitung bei der Einsichtnahme
    • Wer trägt die Kosten?
  • Anspruch auf (weitergehende) Auskunft
    • Grundlagen
    • Vorrang der Einsichtnahme
    • Anspruchsinhaber (Gläubiger), Anspruchsgegner (Schuldner)
    • Ort der Auskunft – nur innerhalb oder auch außerhalb der Eigentümerversammlung?
  • Selbständige Auskunfts-/Hinweispflichten der Verwaltung
  • Datenschutzrechtliche Aspekte
    • Gesetzliche Grundlagen (DS-GVO)
    • Rolle der WEG-Verwaltung
    • Etwaige Beschränkungen des Einsichts-/Informationsrechts
    • „Datenschutzrechtlicher Informationsanspruch“
    • Kostenfragen
  • Prozessuale Durchsetzung
    • Klage auf Einsichtnahme
    • Klage auf Information
    • Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung

Referent:

Barry Sankol, Richter am Amtsgericht, Vorsitzender der WEG-Abteilungen beim Amtsgericht Hamburg-St. Georg, Autor von wissenschaftlichen Fachbeiträgen sowie langjährig erfahrener Referent im Wohnungseigentumsrecht

Preis: 199,00 € zzgl. Mehrwertsteuer

Teilnehmerkreis:

WEG-Verwalter: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die mit der WEG-Verwaltung betraut sind

Fachanwälte für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen, die im Mietrecht und WEG-Recht beratend und forensisch tätig sind.

Weiterbildungspflicht: Für WEG-Verwalter und WEG-Verwalterinnen wird über die Teilnahme eine qualifizierte Bescheinigung als Weiterbildungsnachweis über 2 Nettozeitstunden nach § 34c GewO, § 15b MaBV erteilt.

Fortbildungspflicht: Für Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen wird über die Teilnahme eine qualifizierte Bescheinigung zur Vorlage bei der Rechtsanwaltskammer über 2 Nettozeitstunden ausgestellt (§ 15 FAO).

Haftungsbeschränkung:
Der Inhalt dieses Seminars, insbesondere die hier vertretenen Rechtsauffassungen, vorgestellte Formulierungs-, Beschluss- und Vertragsmuster sowie Handlungsempfehlungen stellen die fachliche Meinung des jeweiligen Referenten/Autors bzw. der jeweiligen Referentin/Autorin dar. Wir bitten um Verständnis dafür, dass der Referent, die Referentin bzw. der Autor, die Autorin sowie der Veranstalter für die sachliche und juristische Richtigkeit der hier vertretenen Rechtsauffassungen, der vorgestellten Formulierungs-, Beschluss- und Vertragsmuster sowie Handlungsempfehlungen keine Haftung übernimmt, insbesondere nicht dafür, dass diese im Streitfall von einem mit der Sache befassten Gericht geteilt werden.
Es wird daher empfohlen, insbesondere mit Blick auf die jeweiligen konkreten Umstände des jeweiligen Einzelfalls, eigenen rechtlichen Rat einzuholen.

Zusätzliche Information

Präsentationsform

Onlineseminar

Technische Hinweise

Für die Teilnahme ist lediglich ein Computer, Zugang zum Internet und ein Telefon bzw. die Audiofunktion an dem Computer erforderlich. Das Seminar findet mittels zoom statt. Die Teilnehmer erhalten rechtzeitig vor dem Seminar (in der Regel am Vortag) eine Einladungs-Email mit den Zugangsdaten zum Seminar (“Meeting”) mit Hinweisen zum technischen Ablauf an die angegebene E-Mail-Adresse.

 


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